Freitag, der 13. – Rauchmeldertag

2026-02-13T18:57:24+01:00

Heute ist Freitag, der 13. und dieser Tag könnte Ihr Glückstag sein! Weshalb? Das Forum Brandrauchprävention e. V. erinnert gerade an diesem vermeintlichen Unglückstag an die 2000 gegründete Initiative „Rauchmelder retten Leben“. Rauchmelder sind im wahrsten Sinne regelmäßige Lebensretter. Aber sind Ihre Rauchmelder funktionstüchtig und gewartet? Und haben Sie die gesetzliche Rauchmelderpflicht in Ihrem Wohnbereich erfüllt? Nein? Dann sollten Sie das heute noch tun, damit Sie im Ernstfall sicher sind.

Die Freiwillige Feuerwehr Buchloe hat für Sie 5 wichtige Fragen rund um das Thema zusammengefasst:

1. Wie viel Zeit bleibt mir im Brandfall dank meines Rauchwarnmelders?
Versuche belegen, dass Sie etwa 120 Sekunden Zeit haben, um sich in Sicherheit zu bringen. Hier können Sie sich einen solchen Versuch ansehen:


2. Was sagt die Statistik?
„Die Zahl der Brandtoten in Deutschland hat sich in den letzten 30 Jahren um weniger als die Hälfte reduziert, von 787 im Jahr 1990 auf 388 im Jahr 2020“, so heißt es auf rauchmelder-lebensretter.de. 2023 belief sich die Zahl auf etwa 325 Brandtote.

3. Welche Bevölkerungsgruppe trägt bei Wohnungsbränden ein hohes Risiko?
Das Risiko bei einem Wohnungsbrand ums Leben zu kommen ist für Menschen im höheren Lebensalter im Schnitt doppelt so hoch wie im Durchschnitt.

4. Welcher Wohnraum ist statistisch besonders gefährdet?
Vergleicht man die Häufigkeit der Brandentstehungsorte in Wohnbereichen, so liegt die Küche mit 39% vorn, gefolgt vom Wohnzimmer (26%), dem Schlafzimmer (9%), dem Bad (8%) sowie Kinderzimmer und Flur (jeweils 5%). Wo macht es nun Sinn, einen Rauchmelder zu installieren und wo ist es Pflicht? Gehört Ihre Küche auch dazu? Informieren Sie sich hier (Rauchmelderpflicht in Bayern) und hier (Rauchmelder in der Küche?).

5. Wie weit verbreitet ist das Wissen rund um die Rauchmelderpflicht?
Laut einer Innofact-Studie weiß jeder Fünfte nicht, dass in deutschen Haushalten eine Rauchmelderpflicht gilt. Gehören Sie auch dazu? Dann informieren Sie sich jetzt. Viele weitere Infos finden Sie in diesem Ratgeber.

Freitag, der 13. – Rauchmeldertag2026-02-13T18:57:24+01:00

Jugend der Johanniter Türkheim zu Gast

2026-02-09T21:16:55+01:00

Kürzlich erhielt die Jugendgruppe der Johanniter Türkheim eine Führung durchs Buchloer Feuerwehrgerätehaus. Vom Schlauchturm über die Atemschutzwerkstatt, Verwaltungsräume bishin zur Fahrzeughalle – es gab einiges zu entdecken.

Nicht nur bei vergangenen Einsätzen mit der Drohneneinheit, auch beim gemeinsamen Üben ist in den letzten Jahren eine tolle Zusammenarbeit entstanden, über die wir sehr dankbar sind! Wir bedanken uns für den Besuch und wünschen unseren Kameraden aus Türkheim ein erfolgreiches und unfallfreies Jahr!

Jugend der Johanniter Türkheim zu Gast2026-02-09T21:16:55+01:00

Der 11.2. – Tag des Notrufs

2026-02-13T18:58:07+01:00

„112 – Der Notruf. Gebührenfrei. Europaweit.“ Mit diesem Slogan macht das bayerische Innenministerium verstärkt auf die deutschland- und europaweit geltende Notrufnummer aufmerksam. Am Tag des Notrufs, den 11.2. hat die Feuerwehr Buchloe die wichtigsten Aspekte für Sie zusammengefasst:

Besonderheit der Notrufnummer 112:
– aus allen Telefonnetzen vorwahl- und gebührenfrei
– mit Mobiltelefonen auch ohne Guthaben und ohne PIN, jedoch mit einer gültigen SIM-Karte (!!)
– deutschland- und europaweit
– für Feuerwehr und Rettungsdienst
– höchste Priorität vor allen anderen Gesprächen

Was muss die Leitstelle wissen? – Die fünf „W“
1. Wo genau ist das Ereignis?
2. Wer ruft an?
3. Was ist geschehen?
4. Wie viele Betroffene?
5. Warten auf Rückfragen!
Gar nicht so einfach, das alles unter Stress zu bedenken. Merken Sie sich deshalb vor allem den letzten Punkt und legen Sie nicht einfach auf! Der Leitstellendisponent wird sie ganz gezielt nach den wichtigsten Informationen fragen!

Weitere Informationen:
– Die Integrierten Leitstellen Bayerns sind auch per Notfallfax unter der „112“ erreichbar. Dies ist besonders für Menschen wichtig, die nicht sprechen oder hören können.
– Wählen Sie den Notruf „112“ nur bei einem wirklichen Notfall! Für Anliegen wie Kleiderspenden, Schwimm- und Erste-Hilfe-Kurse oder auch den ärztlichen Bereitschaftsdienst betreffend sind Leitstellendisponenten nicht zuständig.
– Vermeiden Sie sogenannte „Hosentaschenanrufe“, bei denen von einem Smartphone aus versehentlich ein Notruf in der Leitstelle eingeht, weil das Gerät z. B. ohne Tastensperre in der Hosentasche getragen wird. Der Disponent muss zunächst immer von einem Ernstfall ausgehen, hält sich in diesem Fall jedoch nur unnötig mit einem Missgeschick auf.
– Wählen Sie die Notrufnummer im Zweifel lieber einmal zu viel als zu wenig. Ihr Missbrauch ist jedoch strafbar. Die Nummer des Anrufers kann trotz Rufnummerunterdrückung jederzeit zurückverfolgt werden!

Der 11.2. – Tag des Notrufs2026-02-13T18:58:07+01:00
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