Gefahren bei Einsatzfahrten simuliert

2025-12-21T15:41:03+01:00

Kürzlich trainierten Maschinisten der Feuerwehren im Inspektionsbereich Nord am Einsatzfahrtensimulator, der sich 4 Tage lang in Buchloe befand. Die Ausbildung erfolgte über den Kreisfeuerwehrverband Ostallgäu, die Technik stellte die Staatliche Feuerwehrschule Regensburg. Unterricht und Praxisteil der Ausbildung übernahm Benedikt Horn von der Feuerwehr Buchloe.

Die 25 Teilnehmer mussten bei ihrem Training ganz bewusst simulierte Gefahrensituationen erkennen und angemessen reagieren. Ausgewählt werden konnten dabei Übungsszenarien in einer Stadt, auf dem Land oder auch auf einer Autobahn.

Gefahren bei Einsatzfahrten simuliert2025-12-21T15:41:03+01:00

11.2. – Tag des Notrufs

2025-12-21T15:41:13+01:00

„112 – Der Notruf. Gebührenfrei. Europaweit.“ Mit diesem Slogan macht das bayerische Innenministerium verstärkt auf die deutschland- und europaweit geltende Notrufnummer aufmerksam. Am Tag des Notrufs, den 11.2. hat die Feuerwehr Buchloe die wichtigsten Aspekte für Sie zusammengefasst:

Besonderheit der Notrufnummer 112:
– aus allen Telefonnetzen vorwahl- und gebührenfrei
– mit Mobiltelefonen auch ohne Guthaben und ohne PIN, jedoch mit einer gültigen SIM-Karte (!!)
– deutschland- und europaweit
– für Feuerwehr und Rettungsdienst
– höchste Priorität vor allen anderen Gesprächen

Was muss die Leitstelle wissen? – Die fünf „W“
1. Wo genau ist das Ereignis?
2. Wer ruft an?
3. Was ist geschehen?
4. Wie viele Betroffene?
5. Warten auf Rückfragen!
Gar nicht so einfach, das alles unter Stress zu bedenken. Merken Sie sich deshalb vor allem den letzten Punkt und legen Sie nicht einfach auf! Der Leitstellendisponent wird sie ganz gezielt nach den wichtigsten Informationen fragen!

Weitere Informationen:
– Die Integrierten Leitstellen Bayerns sind auch per Notfallfax unter der „112“ erreichbar. Dies ist besonders für Menschen wichtig, die nicht sprechen oder hören können.
– Wählen Sie den Notruf „112“ nur bei einem wirklichen Notfall! Für Anliegen wie Kleiderspenden, Schwimm- und Erste-Hilfe-Kurse oder auch den ärztlichen Bereitschaftsdienst betreffend sind Leitstellendisponenten nicht zuständig.
– Vermeiden Sie sogenannte „Hosentaschenanrufe“, bei denen von einem Smartphone aus versehentlich ein Notruf in der Leitstelle eingeht, weil das Gerät z. B. ohne Tastensperre in der Hosentasche getragen wird. Der Disponent muss zunächst immer von einem Ernstfall ausgehen, hält sich in diesem Fall jedoch nur unnötig mit einem Missgeschick auf.
– Wählen Sie die Notrufnummer im Zweifel lieber einmal zu viel als zu wenig. Ihr Missbrauch ist jedoch strafbar. Die Nummer des Anrufers kann trotz Rufnummerunterdrückung jederzeit zurückverfolgt werden!

11.2. – Tag des Notrufs2025-12-21T15:41:13+01:00

Ersthelfer per App alarmierbar

2025-12-21T15:41:22+01:00

Gestern Abend wurden 19 Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr Buchloe in lebensrettenden Sofortmaßnahmen bei einem Kreislaufstillstand ausgebildet. Sie sind zukünftig Teil des Systems der Region der Lebensretter e. V. und können von einer Integrierten Leitstelle per App sofort zu einem plötzlichen Herz-Kreislaufstillstand in der nahen Umgebung alarmiert werden. Oberstes Ziel ist es, das reanimationsfreie Intervall bei einem plötzlichen Herz-Kreislaufstillstand auf ein Minimum zu verkürzen, bis der Rettungsdienst eintrifft.

Hintergrund: Jedes Jahr erleiden über 70.000 Menschen in Deutschland einen Herzstillstand außerhalb des Krankenhauses. Die Überlebensrate beträgt derzeit nur ca. 10%. Experten schätzen, dass 10.000 Leben pro Jahr zusätzlich gerettet werden könnten, wenn sofort mit einer Herzdruckmassage begonnen werden würde. Das Problem: 3 bis 5 Minuten nach einem plötzlichen Herz-Kreislaufstillstand entwickeln sich bereits irreversible Hirnschäden. Ein Rettungswagen braucht jedoch je nach geographischer Lage im Durchschnitt 8 bis 15 Minuten zum Einsatzort.

Wie kann dem entgegengewirkt und das wertvollste Gut eines Menschen – sein Leben – gerettet werden? Mit dieser Frage befasste sich der Verein Region der Lebensretter e. V. und entwickelte in den vergangenen Jahren ein beeindruckendes auf Spenden basierendes Hilfeleistungssystem im südwestdeutschen Raum. Unter dem Motto „Gemeinsam Leben retten.“ sind dienstfreie Ärzte, Rettungsdienstmitarbeiter, Pflegpersonal, Mitglieder von Behörden und Hilfsorganisationen rund um die Uhr per App alarmierbar. Am Einsatzort übernehmen sie ihre Rollenzuteilung, z. B. das Beginnen einer qualifizierten Herzdruckmassage oder das Herbeiholen eines Defibrillators.

Ausgebildet wurden die frisch gebackenen Sanitätshelfer von Kreisbrandmeister Stefan Rauscher aus Obergünzburg und Florian Görner von der Feuerwehr Stöttwang. Beide Kameraden haben umfangreiche berufliche Erfahrung im Bereich des Rettungsdienstes und bilden für das Team Allgäu der Region der Lebensretter e. V. potenzielle Ersthelfer aus. Die Fortbildung umfasste einen spannenden Vortrag mit interessanten Fallbeispielen aus der Region und einen Praxisteil mit angeleiteter Herzlungenwiederbelebung.

Den beiden Kameraden ein herzliches Dankeschön für den lehrreichen Ausbildungsabend! Die Fallbeispiele mit positivem Ausgang zeigten auf beeindruckende Weise, dass gesellschaftliches Engagement in diesem Bereich jeder Mühe wert ist.

Ersthelfer per App alarmierbar2025-12-21T15:41:22+01:00
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