Herbstrückblick: Feuerwehrverein in Düsseldorf

2025-03-14T20:34:35+01:00

Herbstrückblick: Feuerwehrverein in Düsseldorf

Im Herbst 2023 hatte Vorstand Herbert Mayer mit kräftiger Unterstützung des Verwaltungsrats zwei große Veranstaltungen zur Kameradschaftspflege anvisiert:

Nach einer langen Corona(reise)pause sollte es im September endlich wieder einen Vereinsausflug geben. Bei der Abfrage verschiedener Ziele sprach sich die Mehrheit der Mitglieder für einen Städtetrip nach Düsseldorf aus. Außerdem wurde für Ende Oktober ein Kameradschaftsabend mit gemütlichem Beisammensein und einem Wettbewerb geplant.

Zunächst aber ging es am Freitag, den 22. September ins 450 km entfernte Düsseldorf. Martin, der Lieblingsbusfahrer der Buchloer Wehr, bestens bekannt aus früheren Ausflügen, steuerte das mit 30 Mitgliedern besetzte Reisegefährt sicher in die nordrheinwestfälische Landeshauptstadt. Von dort aus fuhr man am Samstag zu einer spannenden Tour durch das Rheinische Braunkohlerevier. Dabei wurden die Buchloer von einer ortskundigen Gästeführerin über die Themen Umsiedlung, land- und forstwirtschaftliche Rekultivierung sowie regenerative Energien informiert. Vor Ort verfehlte der Tagebau Hambach mit seiner schier unendlichen Größe und den gigantischen Schaufelradbaggern seine Wirkung nicht. So staunten die Kameradinnen und Kameraden nicht schlecht, als sie auf einem Aussichtspunkt über der größte Braunkohlegrube Europas mit einer Betriebsfläche von 43 km2 und Baggern mit 220 Metern Länge, knapp 100 Metern Höhe und einem Gewicht von 13.500 Tonnen standen. Ein abendlicher Besuch verschiedener Restaurants und der längsten Theke der Welt rundete den diesjährigen Ausflug ab.

Ende Oktober hieß es dann „Zum Einsatz fertig!“ Der zünftige Kameradschaftsabend forderte mehrere Teams zum Wettsägen, Nageln und Saugschlauchkuppeln heraus. Zuvor gab es ein deftiges Buffet, selbstgemachte Salate und Nachspeisen. Auch Bürgermeister Robert Pöschl, zahlreiche Ehrengäste und die Feuerwehrjugend hatten sich in der festlich dekorierten Fahrzeughalle eingefunden. Sie alle konnten am Ende mitverfolgen, wie dem Siegerteam ein vom Verein gestifteter Wanderpokal überreicht wurde.

Ein großer Dank gilt den Organisatoren der beiden Veranstaltungen, die im Herbst viele tolle Gemeinschafts- und Familienerlebnisse ermöglicht haben!

Herbstrückblick: Feuerwehrverein in Düsseldorf2025-03-14T20:34:35+01:00

Im Einsatz mit den Brandermittlern

2025-03-14T20:31:49+01:00

Im Einsatz mit den Brandermittlern

Am 21. und 22. Oktober 2023 fand ein Wissensaustausch zwischen den Feuerwehren Buchloe und Bächingen an der Brenz statt. Der dortige Kommandant hatte für zwei interessante Unterrichte die Fahrt ins Allgäu angetreten. Sein Beruf beim Landeskriminalamt Baden-Württemberg ermöglichte die Themen „Brennen und Löschen für Führungskräfte“ mit zahlreichen Experimenten sowie „Einblicke in die Arbeit der Brandermittler des LKA Bad Cannstatt“ mit Lehren der Brandursachenerforschung für den Feuerwehrdienst.

Die 10-köpfige Fachgruppe 221 der kriminaltechnischen Brandursachenerforschung, die sich in einen technischen und einen chemischen Zweig aufgliedert, arbeitet in Labor- und Brandräumen mit Absaugung für Versuche, in Schwarz- und Weißräumen für Untersuchungen und Messtechnik sowie in Einsatzfahrzeugen für die Tatortermittlung. In seinem Unterricht ließ der Referent die Buchloer Feuerwehrler selbst zu Brandermittlern werden und zeigte ihnen die Ermittlungsschritte an diversen Brandorten auf. Grundsätzlich können diese immer auch ein Tatort sein. „Nach der Feuerwehr kommt noch jemand, der dem schwarzen Durcheinander eine Ursache entnehmen soll“, mahnte der Ermittler vor unnötiger Spurenvernichtung nach Brandeinsätzen.

Als Gegenzug für die spannenden Einblicke in die Tatortarbeit revanchierten sich die Buchloer Floriansjünger mit einem Ausbildungsnachmittag an der hauseigenen Tiefbaurettungsgrube und dem Übungshaus. Welche Lagen die Gäste aus Bächingen dabei erwarteten und wie der Wissensaustausch überhaupt zustande kam, lesen Sie hier.

Im Einsatz mit den Brandermittlern2025-03-14T20:31:49+01:00

Stationsausbildung: Rettung aus Tiefen

2025-03-14T20:30:43+01:00

Stationsausbildung: Rettung aus Tiefen

Im Rahmen der letzten Gesamtübung bildeten sich unsere Kameradinnen und Kameraden im Bereich der Rettung aus Tiefen fort. Zugführer Andreas Berchtold hatte den Übungsabend organisiert. „Durch die heutige Stationsausbildung haben wir alle vier grundlegenden Rettungsmöglichkeiten aus Tiefen abgedeckt – sowohl schonend als auch per Crashrettung“, stellte der Übungsleiter in seiner Aussprache zufrieden fest. Hierbei konnten sowohl junge und noch unerfahrenere Kameraden wie Quereinsteiger als auch Fortgeschrittene Grundtätigkeiten erlernen oder ihr Können an komplexeren Stationen erweitern.

Im Angebot waren der sogenannte Leiterhebel mit Steckleiter, Leinen und Schleifkorbtrage, um nicht gehfähige Patienten aus einer tieferen Ebene nach oben zu retten. Diese Ausbildungsstation übernahm Benjamin Hanel. Markus Weber übte mit den Teilnehmern einen sicheren Aufbau von Dreibein, Leiterbock und Flaschenzug über einem Schacht. Bei Benedikt Gruber und Andreas Berchtold erfuhren Nachwuchs und Quereinsteiger Basics zum Thema Schleifkorbtrage und deren Einsatz an einer schiefen Ebene. Hoch hinaus und tief hinab ging es an der vierten Station von Michael Winkler und Stephan Waldhör, die den Übungsteilnehmern eine Patientenrettung via „Schleifkorbtrage hängend“ zeigten. Dabei kam an unserer Tiefbaurettungsgrube die Drehleiter als entscheidendes Rettungsmittel zum Einsatz.

Herzlichen Dank den Ausbildern für einen spannenden Übungsabend!

Eine Bildstrecke mit Aufnahmen finden Sie hier:

Stationsausbildung: Rettung aus Tiefen2025-03-14T20:30:43+01:00
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