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Sprungretter
Aufbau
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Der Sprungretter SP16 wurde 2002 zusammen mit dem neuen LF 16/12 beschafft. Mit dessen Hilfe kann man den Sturz einer Person
aus einer Höhe von bis zu 16 Metern abfedern.
Dieses Rettungsgerät birgt allerdings sowohl für die herabfallende Person sowie für die Rettungskräfte erhebliche
Verletzungsgefahren. Der Einsatz des Sprungretters ist daher nur Mittel allerletzter Wahl um Menschenleben zu retten.
Da bei seinem Einsatz oft nur wenig Zeit zur Verfügung steht kann er innerhalb von 30 Sekunden mit Hilfe von Druckluft
aufgebaut werden.
Wenn eine Person auf das 2,50 mal 2,50 Meter große Kissen fällt, kann die Luft nur langsam durch kleine Löcher aus dem Innern
entweichen. Der dadurch im Innern entstehende Überdruck bremst die Person ab.
Kurze Zeit nachdem die Person den Sprungretter verlassen hat, baut er sich wieder auf und ist dann erneut einsatzbereit.
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Vor dem Jahre 2002 hatte die Feuerwehr Buchloe ein Sprungtuch, welches von mindestens 16 Männern gehalten werden musste.
Heute werden nur zwei Personen benötigt um den Sprungretter einzusetzen, diese werden auch deutlich weniger gefährdet, da
sie nicht mehr direkt neben einer springenden Person stehen müssen.
Für die Einsatzkräfte gilt, dass der Einsatz eines Sprungretters ausschließlich vom Einsatzleiter angeordnet werden darf.
Das Gerät sollte außerhalb des Sprungbereichs aufgebaut werden um vorzeitige Sprünge zu vermeiden. Zu zweit wird er dann an
den Einsatzort getragen. Nachdem eine Person gesprungen ist, sollte man ihr aus dem Kissen helfen und sie nicht mehr alleine
lassen bis sie an den Rettungsdienst übergeben wurde.
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